Indien

Der Himalaya bildet die natürliche Nordgrenze Indiens, im Süden umgibt der Indische Ozean die Landmasse des Subkontinents. Indien grenzt an Pakistan, die chinesische autonome Region Tibet, Nepal, Bhutan, Myanmar (Birma) und Bangladesch. Weitere Nachbarstaaten im Indischen Ozean sind Sri Lanka und die Malediven.
Die Gesamtfläche Indiens beträgt 3 387 000 km2 und bietet eine unglaubliche Vielfalt an verschiedenen Landschaften.
Indien, seit 1947 unabhängig, ist ein multiethnischer Staat.
Mit 1,2 Milliarden Einwohnern ist es das zweitbevölkerungsreichste Land der Erde und gilt zudem als die größte Demokratie der Welt.
Sehr gerne geben wir unser Wissen und unsere Erfahrung an Sie weiter, damit Sie die beeindruckende Vielfalt dieser einzigartigen und sicherlich auch ganz anderen Welt kennen lernen.
Fakten über Indien
Hauptstadt New Delhi
Einwohner Ca. 1.2 Milliarden Menschen leben heute in Indien. Das durchschnittliche Bevölkerungs- wachstum betrug in den letzen Jahren 1.9%. Die Menschen unterscheiden sich in verschiedenste ethnische Gruppen. Nordindien ist von arischen Völkern bewohnt, im Süden leben Menschen mit drawidischem Ursprung. Auch heute noch leben die meisten Inder/innen auf dem Land und arbeiten in der Landwirtschaft. Doch auch in Indien zieht es immer mehr Menschen in die Großstädte wie Delhi, Mumbai oder Kolkata. Die Religion nimmt in Indien eine zentrale Rolle ein.
Gegend Von den höchsten Bergen der Welt im Himalaya bis zu den tropischen Landschaften Südindiens hat der Subkontinent landschaftlich extrem viel zu bieten. Die bizarren Wüstenregionen von Rajasthan, die gewaltigen Flussdeltas des Ganges und des Brahmaputras bei Kolkata, der Dekan und die steilen Felsen der Western Gaths sind nur einige Beispiele grandioser Landschaften. In modernen Großstädten wie New Delhi oder Mumbai, in ländlichen Regionen mit den typischen, aus Lehm erbauten Hütten oder an uralten, kulturellen Stätten wie Varanasi finden Sie das wahre Indien genauso wie an den Stränden von Goa oder an den malerischen Backwaters in Kerala. Indien, das ist eine unglaubliche Vielfalt an Menschen, Landschaften und Kulturen.
Lokal Zeit Sommerzeit + 3 ½ Stunden
Winterzeit + 4 ½ Stunden
Sprachen Staatssprache ist Hindi. 14 weitere Sprachen sind offiz. anerkannte Landessprachen.
Englisch gilt als Verbindungssprache.
Währung Die indische Währung ist die Rupie (INR). Das Ein- und Ausführen indischer Währung ist nicht gestattet.
1 EUR entsprechen ca. 58 INR (Stand Mai 2010).
Reise Fakten ‚Drumherum’
Pass und Visa Informationen Reisepass: Mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum gültig.
Visum: Für die Einreise nach Indien ist ein Visum erforderlich. Wir sind Ihnen gerne bei der Einholung behilflich.
Klima Indien zählt drei verschiedene Jahreszeiten:
Oktober – März: kalte Jahreszeit
April – Juni: heiße Jahreszeit
Juli – September: Monsun
Ländervorwahl Ländervorwahl: +91
Das Telefonieren mit Mobiltelefonen ist in allen großen Städten und zunehmend auch in kleineren Regionen gewährleistet.
Elektrizität 220 Volt in Indien – in der Regel wird kein Adapter benötigt.
Gesundheit Für Indien sind keine Impfungen vorgeschrieben. Wir raten Ihnen auf jeden Fall, vor der Reise Ihren Hausarzt oder ein Impfinstitut zu kontaktieren.
Politik Seit dem 15. August 1947, als Indien von den Engländern die Unabhängigkeit erlangte, ist das Land eine parlamentarische Demokratie und somit das größte demokratisch regierte Land der Welt. Indien gliedert sich in 29 Bundesstaaten, sechs Unionsgebiete sowie dem Hauptstadtterritorium Delhi. Das parlamentarische System Indiens beruht auf dem englischen Vorbild und definiert Indien, im Gegensatz zu Pakistan, als eine
säkuläre Republik (keine Staatsreligion, die Religionsfreiheit ist gewährleistet). Zur Zeit gibt es in Indien 645 verschiedene politische Parteien, die alle 5 Jahre um die 543 Sitze im indischen Unterhaus (Lok Sabah) kämpfen. Dies macht die Regierungsbildung enorm schwierig und das Land kann nur mit Koalitionen aus verschiedensten Parteien regiert werden. Indien gilt auch als eine der schwerfälligsten Bürokratien Asiens.
Dies ist nicht verwunderlich, arbeiten doch über 17 Millionen Menschen im Staatsdienst.

