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Kalahari Nov. 2010

Folgende Reisetermine bieten wir Ihnen an: 

 

1. Reise vom 01.11. bis zum 15.11.2010

2. Reise vom 13.11. bis zum 27.11.2010

 

- INFOS zum Reisegebiet finden Sie weiter unten -
 

Damit unsere Fotografen optimale Fotobedingungen vorfinden, sind die Plätze, wie im letzten Jahr, auf 4 Teilnehmer pro Reise limitiert.
Betreut und begleitet werden unsere Fotografen vor Ort von 2 professionellen Guides mit 2 Fahrzeugen
(2 Fotografen/Personen pro Fahrzeug).

Fotografiert wird in der Regel aus den Fahrzeugen. Dazu wird jedem Fotografen vor Ort ein Scheibenstativ zur Verfügung gestellt. Dieses muss lediglich mit einem eigenen (Kugel-)Kopf versehen werden. Die Bohnensäcke bekommen Sie auch von uns.

 

Reisepreis pro Person:

Mindestteilnehmerzahl 2 Personen

Maximale Teilnehmerzahl 4 Personen

Der Reisepreis beträgt EUR 4550,-/Person

Bei nur 2 Personen beträgt der Reisepreis EUR 4750,-/Person

Zuschlag für Einzelunterkunft EUR 550,-

 

DOWNLOAD Reise- und Leistungsbeschreibung

 

Leistungen:

  • Linienflug ab allen größeren deutschen Flughäfen (in der Regel ab Frankfurt/Main) nach Johannesburg/Kapstadt mit Anschlussflug nach Upington
  • alle Transfers, Gebühren vor Ort (Eintrittsgelder in den Nationalpark etc.), sowie Flughafengebühren und Abflugsteuern
  • Unterbringung in festen Unterkünften (komplett ausgestattete Cottages bzw. lux. Safarizelte) im Nationalpark, sowie B&B in Upington auf der Hinreise in den Nationalpark bzw. auf der Rückreise
  • 2 Wildbeobachtungsfahrten pro Tag, je nach Interesse der Gruppe kann die Dauer beliebig variieren
  • Deutsche und/oder englische Reiseleitung, fotografische Beratung und wissenschaftliche Betreuung
  • Informationsmaterial zur Fotoausrüstung (Filme, Objektive, Bohnensack, Stativ, Teleblitz, etc.),Verpflegung und Kleidung

 

Im Folgenden ist der Ablauf für die erste Fotoreise vom 01.11. bis zum 15.11.2010 dargelegt:

01.11.2010
Abflug nach Johannesburg/Kapstadt, Südafrika

02.11.2010
Ankunft in Johannesburg/Kapstadt und anschließend Weiterflug nach Upington. Beziehen der Unterkunft in Upington. Einkauf der benötigten Lebensmittel nach Listenvorschlag.

03.11.2010
Fahrt in den Kgalagadi Transfrontier Park in das Camp Twee Rivieren und Beziehen der Cottages. Alle Unterkünfte sind sehr großzügig ausgelegt und komplett ausgestattet. Je nach Zeit, nachmittags evtl. 1 Pirschfahrt. Übernachtung im Camp Twee Rivieren.

04.11.2010
2 Pirschfahrten am Tag, Aktivitäten im Camp. Übernachtung im Camp Twee Rivieren.

05.11.2010
Fahrt in das Camp Nossob und Beziehen der Cottages. Das Camp Nossob bietet einen Beobachtungsstand aus dem das Wild rund um die Uhr am Wasserloch beobachtet werden kann. Je nach Zeit, nachmittags evtl. 1 Pirschfahrt. Übernachtung im Camp Nossob.

06.11.2010
2 Pirschfahrten am Tag, Aktivitäten im Camp. Übernachtung im Camp Nossob.

07.11.2010
2 Pirschfahrten am Tag, Aktivitäten im Camp. Übernachtung im Camp Nossob.

08.11.2010
2 Pirschfahrten am Tag, Aktivitäten im Camp. Übernachtung im Camp Nossob.

09.11.2010
2 Pirschfahrten am Tag, Aktivitäten im Camp. Übernachtung im Camp Nossob.

10.11.2010
Fahrt in das Kalahari Tented Camp. Sehr schön gelegen auf einem Dünenkamm oberhalb des Auobs. Sie wohnen hier in einer/m luxuriösen Stelzenhütte -bzw. Zelt (Schlaf- und Badezimmerbereich sowie Küchen- und Essbereich) mit sehr schöner Aussichtsterrasse. Das Camp hat ein eigenes Wasserloch. Nachmittags Pirschfahrt

11.11.2010
2 Pirschfahrten am Tag, Übernachtung im Kalahari Tented Camp.

12.11.2010
2 Pirschfahrten am Tag, Übernachtung im Kalahari Tented Camp.

13.11.2010
Rückfahrt nach Upington. Beziehen der Unterkunft in Upington.

14.11.2010
Rückflug nach Johannesburg/Kapstadt und von da aus geht es weiter zurück nach Deutschland.

15.11.2010
Ankunft in Deutschland.


Der Ablauf der 2. Reise vom 13.11. bis zum 27.11.2010 ist chronologisch gleich.
 


Die Anzahl der Pirschfahrten, sowie der Fotoaktivitäten kann je nach Zusammensetzung der Gruppe individuell ausgelegt werden. Gesonderte Absprachen sind jederzeit möglich.

Sämtliche Akkus, Notebooks und weitere elektronische Gerätschaften können in den Unterkünften bzw. Camps aufgeladen und betrieben werden.

 

REISEGEBIETS - INFO
Fotografische Ruhe in der Kalahari - Unterwegs im Kgalagadi Transfrontier Park
‚Viel Raum für das Wild‘
Kalahari ist abgeleitet von dem Tswana-Wort Kgalagadi und bedeutet soviel wie „der große Durst“.
Der Kgalagadi Transfrontier Park ist das Resultat einer jahrelangen Kooperation südafrikanischer und botswanischer Naturschutzbehörden und ist zugleich das erste grenzübergreifende Schutzgebiet, das von Südafrika und seinen Nachbarländern ins Leben gerufen wurde.
Durch den Zusammenschluss des südafrikanischen Kalahari Gemsbok National Park mit Botswanas Gemsbok National Park im Jahr 1999 ist ein Ökosystem entstanden, das mit 38000 Quadratkilometern fast zweimal so gross ist wie der Krüger Nationalpark.
Dieses riesige Wildreservat mit seinen orangeroten Dünenketten und der speziell an diese Dornbusch- und Halbwüstenlandschaft angepasste Tierwelt gibt Einblick in einen faszinierenden Teil des afrikanischen Kontinents.
Während längerer Trockenperioden benötigt das Wild auf seinen Wanderungen weitläufige Areale, um ausreichend Nahrung zu finden. Deshalb ist es auch unbedingt notwendig, großflächige Schutzgebiete zu schaffen, so dass Antilopen auf ihrer Nahrungssuche nicht durch Hindernisse, wie z.B. Zäune, aufgehalten werden.
Der Kgalagadi ist ein Naturreservat, in dem das Wild nicht „gecullt“ oder geimpft wird, wie es in vielen anderen südafrikanischen National Parks der Fall ist. Die nördlichen und südwestlichen Grenzen des Parks sind eingezäunt, um die Viehbestände angrenzender Farmen vor angreifenden Raubtieren zu schützen. Die Regierungen beider Länder bezahlen die Farmer dafür, mit den National Park Behörden zusammenzuarbeiten, damit umherstreifende Löwen und Leoparden nicht von ihnen getötet werden. Dahinter steht die Absicht, die entlaufenen Tiere wieder in den Park zurückzuführen und die meisten Farmer halten sich mittlerweile daran, die Raubkatzen in den angrenzenden Gebieten nur noch mit Betäubungsgewehren zu bejagen.
 
‚Starke klimatische Gegensätze‘
Zu jeder Jahreszeit kann man das Wild entlang der Flussbetten- und täler des Nossob und des Auob gut beobachten. Die beiden Flüsse stellen zugleich auch die zwei Hauptrouten innerhalb des Nationalparkes dar und zudem markiert der Nossob mit kleinen, weiß getünchten Steinen die Grenze zwischen Südafrika und Botswana.
Der Nossob und der Auob sind „kurzlebige“ Flüsse, was bedeutet, dass sie lediglich für eine kurze Periode während einer guten Regenzeit fließen. Teile des Auob führen durchschnittlich alle 11 Jahre Wasser, der Nossob einmal in fünfzig Jahren. Der Auob floss das letzte Mal 1973 sowie 1974 und der Nossob im Jahr 1963.
Im Abstand von 5 bis 20 Kilometern findet man Wasserlöcher in den trockenen Flussläufen, in denen Solar- oder Windenergiepumpen das tiefliegende Grundwasser an die Oberfläche fördern.
In diesem semi-ariden Gebiet ist mit einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von 223mm im Südwesten und 250mm im Norden innerhalb der Parkgrenzen zu rechnen. Die Niederschläge treten zumeist während der Regenzeit als Platzregen und heftige Gewitterschauer auf. Innerhalb von zwei Wochen wächst dann frisches Gras, aber wenn weiterer Regen ausbleibt, wird die neue Vegetation schon bald wieder verdorren und vertrocknen.
Die Temperaturen variieren von –11.3°C in kalten Winternächten bis zu 42°C im Schatten an Sommertagen, an denen sich die Bodenoberfläche bis zu 70°C aufheizen kann. Während der Wintermonate, in denen Frost keine Seltenheit ist, kann die Oberflächentemperatur 25°C geringer ausfallen als die Lufttemperatur. Winter bedeutet in der Kalahari eine kühle trockene Jahreszeit von Mai bis August. Ihr schließt sich zuerst eine warme Trockenzeit von September bis Oktober an, gefolgt von einer heißen Jahreszeit mit Niederschlägen von November bis April.
Sowohl die ‚Trockenzeit’ als auch die ‚Regenzeit’ bieten sehr gute Fotomöglichkeiten.
Während der Monate Mai bis Oktober ist die Vegetation und somit das Nahrungsangebot sehr spärlich. Dagegen kann im Südafrikanischen Sommer das Futterangebot, abhängig von den Niederschlagsmengen, weitaus vielfältiger sein.
Die Motive können sich je nach ‘Jahreszeit’ sehr stark unterscheiden. Nirgendwo anders wird deutlich gemacht, wie sehr Nahrungsangebot, Lichstimmungen und Tierverhalten von den klimatischen Bedingungen abhängen.
Besonders im Wechsel der Jahreszeiten zeigt sich die Vielseitigkeit des Lebensraumes Kalahari.
 
‚Eine große Vielfalt‘
Der südafrikanische Teil ist bekannt für seine Population an Raubtieren, die mit einer geschätzten Anzahl von 150 Löwen, 60 Geparden, 100 Leoparden, 50 Tüpfelhyänen und 200 Schabrackenhyänen angegeben wird. Kleinere Raubtiere, wie die Afrikanischen Wildkatzen, Löffelhunde, Kapfüchse und Schabrackenschakale können außerdem häufig frühmorgens und am späten Nachmittag gesehen werden. Schwierig wird es nur mit den fast ausschließlich nachtaktiven Raubtieren, wie dem Erdwolf, der Kleinfleck-Ginsterkatze und dem Karakal.
Neben den besonders gut angepassten Südafrikanischen Spießböcken ernährt der Lebensraum Kalahari Streifengnus, Springböcke, Elenantilopen, Kuhantilopen, die Großen Kudus (eher selten), Kronenducker, Steinböckchen, Strauße und Giraffen.

Von den ungefähr 297 vorkommenden Vogelarten sind zirka 96 ganzjährig hier beheimatet. Der Kgalagdi Transfrontier Park bietet einer Vielzahl von großen Raubvögeln, wie Savannenadler, Schlangenadler, Gaukler, Afrikanischen Weißrückengeier, Ohrengeier sowie auch kleineren Greife, wie Weißbürzel-Singhabicht, Gabarhabicht, Halsband-Zwergfalke und Steppenfalke einen Lebensraum. Seltener sind Kampfadler und Rothalsfalke.

Von den vorkommenden Eulenvögeln sind Schleiereule, Fleckenuhu, Blassuhu am häufigsten verbreitet, Perlkauz, Weißgesicht-Ohreule und Afrikanische Zwergohreule können aber auch gefunden werden.

Ganzjährig und verhältnismäßig oft kann man hier Riesentrappen innerhalb der Flussbetten von Nossob und Aoub beobachten, während man Ludwigstrappen nur oft während der Sommermonate sieht.

 

‚Zahlreiche Foto- Möglichkeiten‘

Die besten Lichtverhältnisse in den kühlen Morgenstunden und am späten Abend nutzen wir immer zum Fotografieren, zumal auch die meisten Tiere während dieser Zeit am aktivsten sind.

In den Flussbetten des Nossob und Aoub sowie an den Wasserlöchern bieten sich hervorragende Fotogelegenheiten. Ein sehr großer Vorteil beim Fotografieren ist die spärliche Vegetation. Man kann das Wild dadurch relativ einfach finden und es ist dadurch viel leichter, ein „ruhiges“ Bild zu bekommen. Denn die sehr dichte Vegetation ist in vielen Nationalparks des südlichen Afrikas beim Fotografieren das größte Problem. Selbst wenn man die Tiere gefunden hat, ist in den meisten Fällen dann immer noch störendes Gestrüpp im Weg.

Ein ganz besonderer Blick gilt immer den Bäumen entlang der Flussbetten. Denn gerade hier kann man tagsüber sehr gut Eulen finden. Auch belegen dann die Afrikanischen Wildkatzen ihre Schlafbäume.

Fotografiert wird die meiste Zeit aus dem Fahrzeug heraus, aber auch an Übersichts- und Rastpunkten, wo man in der Regel das Fahrzeug verlassen darf. Auch in den Camps bieten sich sehr gute Fotogelegenheiten.

Die Nacht in der Kalahari kann sehr spannend werden, denn dann besteht die Chance, Schabrackenschakale, Kapfüchse, mit viel Glück die Kleinfleck-Ginsterkatze sowie einige Eulenarten innerhalb der Campgrenzen zu finden. Auch sind dann kleinere Lebewesen wie diverse Skorpion- und Geckoarten aktiv.

Aber das wohl beeindruckendste in der Nacht sind die Geräusche und der Blick nach oben ― da bleibt noch Zeit für Langzeitbelichtungen auf den unwirklich erscheinenden Kalaharihimmel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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